IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit - Deutschland e.V. - Bahnhofsmission

www.invia.caritas.de
Arbeitsfelder
Au-Pair Vermittlung
Bahnhofsmission
Europäischer Freiwilligendienst
Freiwilliges Soziales Jahr
Jugendberufshilfe
Mädchentreff
Schulbezogene Jugendsozialarbeit
Interkulturelle Sozialarbeit
Projekt "Bleib dran!"Begleitung in Ausbildung und Beschäftigung
Projekt "Bündelung der Angebote zur Berufsorientierung an Schulen"
Projekt "CariVia - Personalgewinnung für die Gesundheits- und Sozialwirtschaft"
Projekt "Für eine Pädagogik der Inklusion"

Die Ware Frau - seit über hundert Jahren am Bahnhof gehandelt und verkauft. Die in die Städte strömenden Mädchen und jungen Frauen, auf der Suche nach einer Anstellung im Haushalt, waren Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts leichte Beute für Schlepper und Zuhälter. Um dem entgegen zu wirken entwickelten sich ab 1894 die ersten Bahnhofsmissionen, die sich sehr schnell ausbreiteten und zusammen schlossen. Nur so konnten sie jungen Frauen durchgängigen Schutz auf der Reise und nach der Ankunft gewähren.

Logo Bahnhofsmission
Logo Bahnhofsmission

Heute dienen über 100 Bahnhofsmissionen allen Reisenden, ob sie Umsteigehilfen benötigen, ihre Kinder wickeln, sich ausruhen, ein Gespräch führen wollen, ob sie ohne Geld und Papiere dastehen, die ihnen entwendet wurden oder wegen verpasster Anschlusszüge die halbe Nacht auf dem Bahnhof verbringen müssen.

Aber immer noch sind Bahnhofsmissionen auch erste und oft einzige, rund um die Uhr besetzte Anlaufstelle für Menschen, die verloren gehen und am Bahnhof stranden. Immer noch sind darunter viele Frauen, die vor gewalttätigen Männern Schutz suchen, Mädchen, die von Zuhause weggelaufen sind oder die keiner vermisst. Darum liegt auch heute noch die Geschäftsführung der katholischen Bahnhofsmissionen bei IN VIA.

Weitere Informationen unter: www.bahnhofsmission.de