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 Bahnhofsmission
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Die Ware Frau - seit über hundert Jahren am Bahnhof gehandelt und verkauft. Die in die Städte strömenden Mädchen und jungen
Frauen, auf der Suche nach einer Anstellung im Haushalt, waren Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts leichte Beute
für Schlepper und Zuhälter. Um dem entgegen zu wirken entwickelten sich ab 1894 die ersten Bahnhofsmissionen, die sich sehr
schnell ausbreiteten und zusammen schlossen. Nur so konnten sie jungen Frauen durchgängigen Schutz auf der Reise und nach
der Ankunft gewähren.
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| Logo Bahnhofsmission |
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Heute dienen über 100 Bahnhofsmissionen allen Reisenden, ob sie Umsteigehilfen benötigen, ihre Kinder wickeln, sich ausruhen,
ein Gespräch führen wollen, ob sie ohne Geld und Papiere dastehen, die ihnen entwendet wurden oder wegen verpasster Anschlusszüge
die halbe Nacht auf dem Bahnhof verbringen müssen.
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Aber immer noch sind Bahnhofsmissionen auch erste und oft einzige, rund um die Uhr besetzte Anlaufstelle für Menschen, die
verloren gehen und am Bahnhof stranden. Immer noch sind darunter viele Frauen, die vor gewalttätigen Männern Schutz suchen,
Mädchen, die von Zuhause weggelaufen sind oder die keiner vermisst. Darum liegt auch heute noch die Geschäftsführung der katholischen
Bahnhofsmissionen bei IN VIA.
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Weitere Informationen unter: www.bahnhofsmission.de
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