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Für junge Menschen wird es zunehmend schwieriger, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Lebenschancen werden wesentlich
durch den Grad von Bildung und Qualifizierung bestimmt. Um so wichtiger muss es sein, Kindern und Jugendlichen einen Zugang
zu Bildungsangeboten zu ermöglichen. Vor allem der Übergang von der Schule in den Beruf wird für sie zu einer Herausforderung,
der sie sich auf dem Hintergrund eines Ausbildungsplatzmangels mit zunehmenden Schwierigkeiten stellen müssen.
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Schule ist ein Ort, an dem Jugendliche den größten Teil ihrer Zeit verbringen und der weitgehend ihren Lebensrhythmus bestimmt.
Viele Problemlagen werden in der Schule deutlich. Die Konzentration auf den neusten Stoff und auf die aktuellen Hausaufgaben
setzten einen klaren Kopf voraus. Für viele Schülerinnen und Schüler ist dies bereits ein unlösbares Problem, da Auseinandersetzungen
mit den Eltern, die Zukunftssorgen, der Streit mit Freund oder Freundin nicht am Schultor enden. Gleichzeitig sind Schülerinnen
und Schüler jeden Tag im Klassenverband in ihrer eigenen Rolle gefordert. Das soziale Leben in der Schule spiegelt die gesellschaftliche
Situation wider: In der Schulbank sitzen Persönlichkeiten mit individuellen Geschichten und Lebenslagen.
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Schulbezogene Jugendsozialarbeit bei IN VIA
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Bereits 1973 begann IN VIA mit Angeboten der Schulsozialarbeit. Damals wurden an kirchlichen Mädchenschulen in der Erzdiözese
Freiburg die ersten sozialpädagogischen Beratungsstellen eingerichtet. Inzwischen bietet IN VIA an über 100 Schulen deutschlandweit
schulbezogene Jugendsozialarbeit an.
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Angebote der schulbezogenen Jugendsozialarbeit von IN VIA werden in erster Linie als ein eigenständiger Arbeitsansatz mit
einem Dienstsitz in den Schulen vor Ort erbracht. Daneben sind aber auch weitere Angebote in Form von Beratungsstellen "Jugend
und Beruf" oder ausgehend von den IN VIA Mädchentreffs zu nennen. Bei beiden Formen liegen Dienst- und Fachaufsicht bei IN
VIA als freiem Träger der Jugendhilfe. Die Angebote werden immer als Bestandteil des schulischen Gesamtkonzepts und mit der
Möglichkeit prozess- und entwicklungsorientierter Hilfen verstanden.
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Schulbezogene Jugendsozialarbeit richtet sich insbesondere an benachteiligte junge Menschen
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Schulbezogene Jugendsozialarbeit richtet ihre Angebote und Maßnahmen in erster Linie an Schülerinnen. Lehrerinnen, Sorgeberechtigte
und enge Bezugspersonen sind ebenso Adressatinnen.
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Schulbezogene Jugendsozialarbeit von IN VIA wendet sich vor allem an junge Menschen, die von sozialer Benachteiligung und
individueller Beeinträchtigung betroffen sind. Hierzu zählen Kinder und Jugendliche, deren soziale Integration, schulische
und berufliche Ausbildung sowie deren Eingliederung in die Arbeitswelt gefährdet sind. Im Blickfeld der sozialpädagogischen
Hilfeleistungen von IN VIA sind daher insbesondere:
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- Mädchen und junge Frauen, die durch geschlechtsspezifische Benachteiligungen einer Stärkung des Selbstbewusstseins bedürfen
- junge Menschen anderer Kulturkreise, die bedingt durch ihre Herkunft gesellschaftliche Benachteiligungen erfahren
- schulpflichtige Schülerinnen und Schüler, die von der Schule nicht mehr erreicht werden bzw. drohen, von dieser nicht mehr
erreicht zu werden (Schulmüde, Schulverweigerer/-innen)
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IN VIA orientiert sich in der schulbezogenen Jugendsozialarbeit an Leitlinien und Zielen:
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Die Mitgliederversamlung von IN VIA hat für die Ausrichtung der Arbeit folgende Leitlinien verabschiedet:.
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- Leitlinien und Ziele der schulbezogenen Jugendsozialarbeit von IN VIA - Rahmenkonzept (2003)
- Qualitätsleitlinien Migration (2005)
- Qualitätsleitlinien Berufsorientierungsprozesse von Schülerinnen und Schülern (2008)
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Publikationen:
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- Stellungnahme zum 12. Kinder und Jugendbericht der Bundesregierung (2006)
- Umsetzung von Gender Mainstreaming in der Jugendsozialarbeit - mehr als Antragslyrik (2005)
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IN VIA kooperiert mit anderen Trägern der Jugendsozialarbeit
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1. Kooperationsverbunf Schulsozialarbeit Der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit wurde im Jahr 2001 zum Zweck des fachlichen Austauschs von Wisssenschaft, Praxis
und Trägern gegründet. Ihm gehören Expertinnen und Experten aus der regionalen Praxis, der Fortbildung und aus folgenden Verbänden
an:
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Arbeiterwohlfahrt Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Internationaler Bund IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit - Deutschland e.V.
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In regelmäßigen Abständen werden bundesweite Fachtagungen zu Fragen der Schulsozialarbeit durchgeführt. Die Ergebnisse der
Tagungen werden veröffentlicht.
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In diesen Kooperationszusammenschlüssen hat IN VIA an der Erstellung folgender Publikationen mitgewirkt:
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- Berufsbild und Anforderungsprofil der Schulsozialarbeit (Februar 2006)
- Qualifikationsrahmen
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2. Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V.
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Weitere Informationen erhalten Sie bei: Regine Rosner Tel. 0761 200-234 Fax 0761 200-638 E-Mail: regine.rosner@caritas.de
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