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| Quelle: Fotolia |
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Was ist ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)?
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Während eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) sammeln junge Frauen und Männer praktische Erfahrungen bei der Arbeit im
sozialen Bereich. Sie arbeiten überwiegend ganztägig in gemeinwohlorientierten Einrichtungen (z.B. in Krankenhäusern, Kindergärten,
Wohngruppen für behinderte Menschen oder in Pflegeheimen für alte Menschen). Hier werden die Freiwilligen als Hilfskräfte
zusätzlich zu den hauptberuflichen Fachkräften eingesetzt. Das FSJ beginnt meist am 1. August oder am 1. September eines Jahres
und endet in der Regel nach 12 Monaten.
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Während dieser Zeit nehmen die Freiwilligen an 25 Weiterbildungstagen teil, die als Arbeitszeit gerechnet werden. Hier werden
beispielsweise Themen besprochen, die im Rahmen der Arbeit in den Einsatzstellen auftauchen, oder die sich mit der Berufsorientierung
(Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche) beschäftigen.
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Die Freiwilligen erhalten Taschengeld, Urlaub und sind sozialversichert. Für die Eltern besteht in dieser Zeit außerdem ein
Anspruch auf Kindergeld (gegebenenfalls Waisenrente).
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Wer kann ein FSJ machen?
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Alle jungen Frauen und Männer im Alter von 16-27 Jahren, die nach der Schule neue praktische Erfahrungen bei der Arbeit im
sozialen Bereich sammeln, sich beruflich orientieren oder einfach die Wartezeit auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz überbrücken
möchten.
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Von den Bewerbern wird erwartet:
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- Interesse, mit anderen Menschen umzugehen und diese zu begleiten und zu unterstützen wie beispielsweise beim Essen, bei der
Körperpflege, beim Spazierengehen oder beim Lernen.
- Lust, in einer sozialen Einrichtung zu arbeiten, neue Fähigkeiten zu erwerben, andere Freiwillige kennenzulernen und mit ihnen
während der Seminare spannende Themen zu besprechen.
Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht erforderlich.
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Welche Chancen bietet ein FSJ?
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Das FSJ bietet den Teilnehmenden ...
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- neue Erfahrungen und die Chance, etwas Gutes für andere Menschen zu tun,
- die Begegnung mit Menschen in besonderen Lebenssituationen, die man sonst nicht kennenlernen würde,
- eine Bedenkzeit für die berufliche Orientierung und das Austesten eigener Stärken,
- Kennenlernen sozialer Berufsfelder und die Chance, die persönliche Eignung für einen Beruf in diesem Bereich zu prüfen,
- den Gewinn von Kompetenzen und Erfahrungen, die auf dem Arbeitsmarkt als Pluspunkt gelten,
- die Möglichkeit, unsere Gesellschaft mit zu gestalten.
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Für Jugendliche, die noch nicht lange in Deutschland leben, ist das FSJ eine Möglichkeit, sich hier zu orientieren, Kontakte
zu anderen Freiwilligen zu knüpfen und berufliche Perspektiven zu entwickeln.
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Weitere Informationen zum FSJ in katholischer Trägerschaft
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www.einsatzstellenhandbuch.de
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www.freiwilliges-jahr.de
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