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Erfahrungen ehemaliger Freiwilliger
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| Quelle: Fotolia (beide Fotos) |
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Welche Vorteile hat ein Freiwilliges Soziales Jahr? Ehemalige Freiwillige berichten:
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Das FSJ bringt eine persönliche Weiterentwicklung, man lernt seine Stärken kennen:
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"Es war die beste Erfahrung, die ich gemacht habe. Ich habe mich selber kennengelernt, und ich habe gelernt, zu was ich fähig
bin. Danach habe ich meinen Beruf ausgesucht" (24-jähriger Freiwilliger italienischer Herkunft, der ein Jahr in einem Wohnheim
für behinderte Kinder gearbeitet hat).
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Das FSJ gibt einem Zeit, um zu überlegen, welchen beruflichen Weg man einschlagen möchte:
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"Das ist eine gute Möglichkeit, wenn man nicht weiß, was man weiter machen will. Wenn man sich noch nicht entscheiden will,
was man sein ganzes Leben lang machen will, mal so ein Jahr machen und reinschnupperen" (16-jährige Freiwillige kroatischer
Herkunft, die ein Jahr in einem Pflegeheim für alte Menschen gearbeitet hat).
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Das FSJ ist gut, um Wartezeiten auf einen Ausbildungsplatz sinnvoll zu gestalten:
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"Ich benutze das FSJ, um das Jahr zu überbrücken, weil im September fange ich eine Ausbildung an, und sonst hätte ich nichts
gehabt. Ich denke, das ist das Beste, was mir passieren konnte" (18-jähriger Freiwilliger türkischer Herkunft, der ein Jahr
in einem Kinderhaus gearbeitet hat).
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Das FSJ ist eine Herausforderung, macht Spaß, und man tut was Gutes:
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"Ich finde es wichtig, auch für mich selber, für mein Leben, was Gutes zu tun. Und mit dem FSJ in der Behindertenschule, das
ist sehr herausfordernd, aber es macht mir echt viel Spaß, ich werd's keine Sekunde bereuen." (21-jährige Freiwillige deutsch-türkischer
Herkunft, die ein Jahr in einer Schule für mehrfachbehinderte Kinder gearbeitet hat)
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Erfahrungsbericht: "Das FSJ ist die beste Erfahrung, die ich gemacht habe."
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Murat, 19 Jahre, Einsatzstelle: Sonderkindergarten für geistig behinderte Kinder
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Seit September mache ich mein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Sonderschulkindergarten für geistig behinderte Kinder. Die
Kinder sind in ihrer Entwicklung stark verzögert und brauchen deshalb kleinere Gruppen. Für ein FSJ entschieden habe ich mich,
weil ich noch nicht genau weiß, was ich beruflich machen möchte, und so habe ich Zeit, um zu überlegen. Auch finde ich es
gut, hier praktisch zu arbeiten und keine Klausuren zu schreiben oder auf Prüfungen zu lernen.
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Meine Aufgaben sind vielfältig, ich unterstütze die Erzieherinnen und Erzieher auf ganz unterschiedliche Weise. So spiele
ich mit den Kindern, gehe mit ihnen auf die Toilette und wickle die Kleinen. Auch helfe ich ihnen beim Essen und Anziehen.
Oft gehen wir auf Spielplätze und machen Ausflüge. Während der ersten Arbeitswoche war alles sehr fremd und ungewohnt, weil
ich noch nie Kontakt mit behinderten Kindern gehabt hatte. Aber ich wurde sehr nett empfangen, sowohl von den Erzieherinnen
als auch von den Kindern, so dass ich mich schnell eingearbeitet habe. Bei allen Fragen kann ich mit meiner Anleiterin sprechen,
das ist eine der Erzieherinnen, die in meiner Gruppe arbeitet.
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Es sind auch einige türkische Kinder im Kindergarten, und diese Kinder kann ich manchmal besonders unterstützen, indem ich
mit ihnen Türkisch spreche oder eine türkische Geschichte vorlese. Ich war auch schon mal bei einem Elterngespräch dabei,
weil die Eltern ganz schlecht Deutsch sprachen. Ich konnte beim Übersetzen helfen.
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Mir macht die Arbeit mit den Kindern viel Spaß. Dadurch, dass ich jeden Tag voll mitarbeite, bekomme ich einen sehr umfangreichen
Einblick in die Vor- und Nachteile dieses Arbeitsfeldes und habe Zeit, um mir zu überlegen, ob solch eine Aufgabe etwas für
mich wäre. Ich finde es ein schönes Gefühl, dass ich hier wirklich gebraucht werde. Einige Angebote für die Kinder können
nicht durchgeführt werden, wenn ich als FSJ-ler fehle. Zum Beispiel wäre dann weniger Zeit da, um mit den Kindern Bücher anzuschauen
und ihnen vorzulesen.
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