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IN VIA Deutschland hat ein zweijähriges Projekt initiiert, um einen pädagogischen Diskurs in der Jugendsozialarbeit anzuregen.
Seit vielen Jahren beobachtet der Verband, dass insbesondere im Bereich der berufsvorbereitenden und &ndashqualifizierenden
Angebote pädagogische Ansätze überwiegen, die stark von den Vorgaben der Kostenträger und von Maximen der Berufswelt geprägt
sind. Bildung, Ausbildung und berufliche Integration zielen allzu häufig nur auf das optimale Funktionieren der jungen Menschen.
Eine Pädagogik der Inklusion beruht auf der Prämisse der Vielfalt und will den Fähigkeiten, Bedürfnissen und Interessen aller
jungen Menschen gerecht werden. Der Weg zu einer inklusiven Kultur ist ein Prozess und verläuft über das Erleben und Erlernen
von Werten wie Partizipation, Mitwirkung, Anerkennung und Wertschätzung, Gleichberechtigung, Verantwortungsbewusstsein, Fairness
und Hilfsbereitschaft. Mit dem Projekt wird die gängige pädagogische Praxis reflektiert. Es werden neue bzw. andere pädagogische
Vorgehensweisen einer Pädagogik der Inklusion entwickelt und erprobt. Für diese Pädagogik werden Fachkonzepte erarbeitet und
in Fort- und Weiterbildungen an Fachkräfte der Jugendsozialarbeit vermittelt.
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Projektleitung: Dr. Gabriele Knapp E-Mail: gabriele.knapp@caritas.de, Tel. 0761 200-230
Projektkoordination: Regine Rosner E-Mail: regine.rosner@caritas.de, Tel. 0761 200-234
Das Projekt wird gefördert über die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendarbeit (BAG KJS) e.V. aus Mitteln des Bundesministeriums
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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